Good Bye Falafel, Salom MCDonalds

Im letzten Teil meiner Serie zum Atomdeal möchte ich eine Prognosse für das Leben im Iran wagen.

Quds-Tag, Isfahan

Viele Menschen im Iran lieben den Westen. Iraner favorisieren wegen der Qualität amerikanische Produkte. Doch leider produzieren die USA im Gegensatz zu vor der Revolution fast nichts mehr, daher wird es immer schwere zum Beispiel Staubsauger „made in USA“ zukaufen.

Im Iran ist die Mittelschicht relativ groß, sie besitzt ein Auto und ein Haus. Er hat einen Job, sie ist traditionell Hausfrau und macht vielleicht Heimarbeit. Da es gesellschaftlich nicht akzeptiert ist, das die Frau arbeiten muss. Nach 20 Jahren Arbeit, erhält ein Iraner Rente, in der Regel verdienen sich die Iraner etwas dazu und gehen nicht vollends in Rente. Die Mittelschicht führt ein Biedermeierleben ähnlich wie in Deutschland.

Quds-Tag, Isfahan

Der Westen wird als eine der elementaren Forderungen für die Atomeinigung die Öffnung der Märkte fordern, um neue Chancen für die Wirtschaft zu ermöglichen. Wobei die Forderung nach einer Liberalisierung, häufig mit einem Totalausverkauf endet.Die Iraner werden jede Gelegenheit nutzen westliche Produkte zu kaufen, dieses wird die Iranische Konsumgüterindustrie mit Absatzproblemen konfrontieren.
Iraner lieben den gesamten Amerikanischen Lebensstil inklusive Fastfood. Bei reiche Iraner kann man heute bereits im Straßenbild durch extra Kilo ausmachen. Ich vermute, dass die Iraner sich ähnlich geräumig entwickeln werden, wie die Araber es durch den Ölboom taten.

Quds-Tag, Isfahan

Lange Zeit war es im Iran ein gutes Geschäftsmodell Häuser zu bauen. Wer genug Geld hatte oder es sich leihen konnte, konnte für 40.000 Euro ein Haus mit zwei Wohnungen bauen und diese für je 40.000 Euro verkaufen. Nachfrage gab es viel, da auf Grund der Inflation das Sparen in Form von Banknoten keinen Sinn ergab. Neben Immobilien war auch die Nachfrage nach Gold erheblich.

Als Marjan und ich in Gilan war erzählte uns ein Bekannter, dass es eine für ihn problematische Änderung gäbe. Er hatte sein Haus gerade beendet, jedoch konnte es es nicht wie gewünscht verkaufen, da durch die bevorstehende Öffnung des Irans die Menschen ihr Geld nicht mehr langfristig anlegen sollten. Durch die Öffnung des Irans werden die Möglichkeiten zu Investieren und zu Konsumieren größer. Reisen werden einfacher. Iranische Firmen werden versuchen zu expandieren und dafür Geld benötigen. Mein Bekannter meinte, der Kredit der Bank werde ihm langsam zum Verhängnis und er werde wohl ohne Gewinn verkaufen müssen, damit er kein Verlust mache.

Auf der anderen Seite haben in der Innenstadt von Isfahan eine große Zahl von neuen oder renovierten Läden geöffnet. Ob es eine Kosalzusammenhang zum „Atomdeal“ gibt, kann ich nicht sagen. Jedoch werden viele Unternehmen jetzt und in naher Zukunft investieren, um für den globalen Wettbewerb oder die erwartete positive wirtschaftliche Entwicklung gerüstet zu sein.

Quds-Tag, Isfahan

Der iranische Einzelhandel ist geprägt von vielen kleinen Geschäften. Es gibt keine internationalen Ketten und kaum Konzentration. Im Vergleich zu Deutschland arbeiten im Einzelhandel sehr viele Menschen. Auch in Restaurant gibt es mindestens doppelt so viele Kellner bei gleicher Anzahl der Gäste. Die ökonomische Wüste, die sich in den USA wie auch in einigen deutschen Innenstädten ausgebreitet hat, existiert im Iran noch nicht. Durch die Öffnung des Landes und die Begeisterung der Iraner für westliche Produkte und Marken werden die Marktveränderungen nicht lange brauchen. Sobald ein Wallmart in Isfahan öffnet werden tausend kleine Geschäfte schließen. Ähnlich wird der Inpact von MCDonald und H&M sein.

Im Iran befinden sich alle Fachgeschäfte zu einem Thema in einer Straße, so gibt es eine Straße für Kleinkind- und Babyzubehör, eine Straße für Hochzeitseinladungskarten, eine andere Straße für Mobiltelefone usw. In den jeweiligen Straßen haben alle Geschäfte die gleichen Preise. Wenn man ein Produkt in einem Geschäft gefunden hat, lohnt es sich nicht zur Konkurrenz zu gehen und nach günstigeren Preisen zu suchen. Ich vermute Preisabsprachen.

Viele Iraner haben mir vorgeschlagen, dass wenn ich genug Geld zusammen hätte ein Geschäft auf zu machen. Die Iraner bezeichnen dies als „establish a shop“, darunter wird die Anmietung der Räumlichkeiten, die Ladeneinrichtung und Erstattung verstanden. Durch die Festpreise und die spezielle Art des Wettbewerbs reicht das Geschäft dann zum Lebensunterhalt.

Niemand hat von Risiken und Pleiten gesprochen. Da ich den Vorschlag oder das Konzept des „establish a shop“ schon von vielen Iranern gehört habe. Vermute ich, dass es gekoppelt mit minimalen Stundenlöhnen tatsächlich zum Leben ausreicht, denn die meisten Shop besitzer oder Angestellten in Geschäften oder Büros sitzen unproduktiv herum und warten die meiste Zeit auf Kunden.

Quds-Tag, Isfahan

Die iranische Industrie war vor der Revolution uptodate, heute ist seit 36 Jahren veraltet. Daher hat es nicht lange gedauert bis Gabriel in Teheran aufschlug, mit dem einem oder anderen Wirtschaftsvertreter im Gepäck. Erstaunlich spät landete die französische Konkurrenz. Wahrscheinlich ist es, das die Verträge zwischen den iranischen Firmen und ihren Partnern im Westen schon ausgehandelt sind und nur auf ein Ende der Sanktionen warten, um endlich Liefern zu können.

Quds-Tag, Isfahan

Der Iran hat eines der größten Erdöl und Erdgas vorkommen auf der Welt. Falls die Planungen für die Nabucco-Pipeline wieder aufgenommen werden sollten, da sie durch den Anschluss der Iranischen Gasfelder profitable ist und gleichzeitig die geplante russische Southstream-Pipeline überflüssig macht, sicherte dies große Einnahmen auf iranischer Seite und passe in den Zeitgeist der energiepolitischen Unabhängigkeit von Russland. Neben Gas und Öl verfügt der Iran auch über große Erzlagerstätten. Neben Gold wird dort Eisen abgebaut. Obwohl es ausreichend Stahlwerke gibt (speziell in der Nähe von Isfahan) wird Stahl auf Grund der besseren Qualität importiert. Gleiches trifft auch auf Benzin zu, da es nicht ausreichend Raffineriekapazitäten gibt.

Der Iran liegt zwischen den STAN-Ländern in Mittelasien und der arabischen Halbinsel, beide Regionen sind reich an Rohstoffen, gehen aber unterschiedlich mit den erzielten Einnahmen um. Aus der arabischen Halbinsel sind Wohlfahrtsstaaten entstanden, die Einnahmen werden an die Bevölkerung verteilt, die diese zum Konsumieren nutzt. Der Wohlstand ist hoch. Alle schweren Arbeiten werden von Gastarbeitern aus Indien & Co. getätigt. Das größte Problem der Menschen ist ihr Übergewicht.

Die STAN-Diktatoren behalten ihre einnahmen für sich und teilen sie ausschließlich im Familien und Freundeskreis. Die Menschen müssen weiterhin ihre Brötchen durch echte Arbeit verdienen, von der es nicht viel gibt. Der Iran liegt zwischen diesen Polen und wird sich für einen der Wege entscheiden oder einen dritten Weg wählen.

Quds-Tag, Isfahan

Der Iran ist das Land mit der größten Einwohnerzahl im Land. Ob das arabische Wohlstandsmodell bei 70 Millionen Einwohner möglich ist, kann bezweifelt werden, da bereits Saudi-Arabien mit 30 Mio. Einwohnern an seine Grenzen stößt. Andererseits stellt die große Zahl der Einwohner im Iran auch gigantischen Markt für internationale Firmen dar. Das Bildungsniveau im Iran ist sehr hoch. Es gibt viele taxifahrende Ingenieure. Deutlich mehr Iraner als Deutsche schließen ihr Studium mit dem Master ab. Um bei der bisherigen wirtschaftlichen Lage einen Job in seiner Profession zu finden, wurde mindesten ein Master-Abschluss am Besten an einer ausländischen Hochschule oder ein Doktortitel verlangt. Aufgrund des hohen Bildungsniveaus und der großen Bevölkerungszahl könnte es sein, dass sich der Iran in traditioneller Weise entwickelt. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Rohstoffe könnten in die Erneuerung und Vergrößerung der industriellen Basis investiert werden, mit dem Ziel einer Industrienation nach europäischem Vorbild. Ob eine solche Entwicklung in Zeiten der Globalisierung möglich ist, wird sich zeigen.

Quds-Tag, Isfahan

Die Iraner sind sehr euphorisch. Sie sehen ihrer Zukunft positiv entgegen. Sie erwarten von der Öffnung ihres Landes zu profitieren und endlich freien Zugang zu den Segnungen aus dem Westen zu erhalten. Ich denke, die Zukunft des Irans hat mit dem „Atomdeal“ begonnen und diese Zukunft wird spannend sein. Ob diese Zukunft ein besseres Leben für die Menschen im Iran bringt, ist die spannende Frage.

 

Endlich wachst zusammen, was zusammengehört…

Angesichts der einschneidenden Ereignisse, die dem Iran, durch die Einigung mit „dem Westen“, bevorstehen, habe ich begonnen meine Gedanken zusammen zuschreiben:
Quds-Tag, Isfahan
Tanja fasst in ihren Kommentar zu meinem ersten Text über die Atomverhandlung die bisherige geopolitische Lage gut, jedoch etwas unausgewogen zusammen. Doch was hat sich geändert, dass es jetzt zu einer Einigung kommt?

Quds-Tag, Isfahan

Neben der Bedrohung durch Saudi-Arabien, gehen vom Iran auch immer wieder Aggressionen gegen Israel aus. Wie ernstzunehmen diese sind ist schwer zu beurteilen, bei konservativen Kreisen in der iranischen Bevölkerung sind diese sehr populär.

Quds-Tag, Isfahan
Iranische Mittelstreckenraketen können Israel erreichen. Jedoch käme ein Angriff auf Israel einem Selbstmord gleich. Das Israel in zwischen über ausreichend Atomwaffen fähige U-Boote aus deutscher Produktion verfügt.
Quds-Tag, Isfahan
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sprach von einem Fehler mit historischen Ausmaßen, und meinte damit den Atomdeal und nicht die U-Boote.

Quds-Tag, Isfahan
Aktuell hat Israel andere Probleme, da die Hamas einen Spionagedelphin gefangen genommen hat.

Quds-Tag, Isfahan
Neben der Sicherheit Israels ist das Wachstum der Wirtschaft einer der Grundpfeiler der deutschen und amerikanischen Außenpolitik. Da im Iran seit der Revolution wenig invertiert wurde, ergeben sich großartige Möglichkeiten für Investoren. Dabei ist natürlich eine Öffnung des iranischen Marktes elementar und wird sicher ein Ergebnis der weiteren Verhandlungen sein.

Quds-Tag, Isfahan
Neben der Möglichkeiten für die Wirtschaft hat der Iran auch die größten Erdgasvorräte der Erde. Durch eine Pipeline könnte sich Europa von der energiepolitischen Abhängigkeit zu Russland lösen, die unter Merkel weniger populär ist, als sie unter Schröder war.
Quds-Tag, Isfahan
Quds-Tag, Isfahan
Neben einer Integration des iranischen Erdgas und Erdöl in die europäischen Netze wäre auch eine verstärkte Annäherung an China und Russland zum Beispiel durch die Aufnahme in den neuen Ostblock, in die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit möglich. Quds-Tag, Isfahan
Mich hat erstaunt, dass es zwischen dem Iran und den USA viele Ähnlichkeiten gibt. In beiden Ländern sind die Menschen sehr gastfreundlich. Es gibt deutlich mehr religiöse Menschen in den USA und im Iran als in Norddeutschland. In beiden Ländern ist es wichtig zu zeigen, was man hat und entsprechend dicke, neue Autos zu fahren. Beide Länder sind Autonationen mit günstigem Benzin. Beide Länder bezeichnen sich selbst als Republik und Demokratie, obwohl es einen starken Führerkult gibt. Es gibt viele reiche und sehr viele arme Menschen und die herrschende Klasse hat wenig Kontakt zu den Menschen. Beide Länder müssten sich sehr gut verstehen.

 

Quds-Day: Der israelkritische Badespaß

Ich habe mir vorgenommen kein kulturelles Event im Iran zu verpassen. Am 10. July war al-Quds-Day.
Quds-Tag, Isfahan

Der Quds-Tag findet am letzten Freitag im Ramadan statt. An diesem Tag wird in allen iranischen Städten auf die Ungerechtigkeit in Palästina hingewiesen.
Quds-Tag, Isfahan

In Isfahan führte ein Sternmarsch aus allen Ecken der Stadt zum Iman Khomeini Platz. Der zentrale Platz jeder iranischen Stadt ist nach Iman Khomeini benannt.
Quds-Tag, Isfahan

Demonstriert wurde gegen Israel, die USA und für den Führer.
Badespaß am Quds-Tag, Isfahan

Im Iran für die Atomenergie. In Deutschland gegen die Kernkraft.
Badespaß am Quds-Tag, Isfahan
Badespaß am Quds-Tag, Isfahan

Iman Khomeini Platz wurde ausgiebig gebadet.
Badespaß am Quds-Tag, Isfahan

Für die Abkühlung der Erwachsenen sorgte die Feuerwehr…
Quds-Tag, Isfahan

Kein Tropfen des kühlen Nass darf im Ramadan verschluckt werden…
Quds-Tag, Isfahan

…und vor den aufgestellten Kühlern sammelten sich die Menschen…
Quds-Tag, Isfahan

…um weisen Worten zu lauschen.
Quds-Tag, Isfahan

Erstaunlich finde ich, dass es im Iran wie auch zum Beispiel in Griechenland, als die Regierung noch zum Wohle der Waehler gearbeitet hat, Demonstrationen für die Regierung gibt. In Deutschland wird nur gegen die Regierung demonstriert, irgend etwas macht unsere Regierung falsch.Wenn in Deutschland überhaupt demonstriert wird, wir scheinen diese Phase überwunden zu haben.

Eine Bombe sie alle zu knechten, ….

Warum kam es über Jahre zu keine Annäherung zwischen „dem Westen“ und dem Iran? Worum ging es bei den Atomverhandlungen? Haben die Amerikaner tatsächlich Angst vor der iranischen Bombe? Welche möglichen Konsequenzen hat die Einigung zwischen den USA und dem Iran? Wie wird sich der Iran verändern?
Angesichts der einschneidenden Ereignisse, die dem Iran bevorstehen, habe ich begonnen meine Gedanken zusammen zuschreiben.

Freitagsmoschee YazdDie Gefahr der iranischen Bombe geht vor allem von Saudi-Arabien aus. Die Gefahr besteht in einem Wettrüsten in der Region, die durch die Dauerrivalität zwischen dem Königreich Saudi Arabien und der Islamischen Republik Iran gekennzeichnet ist. Um diese Rivalität zu verstehen, kann es hilfreich sein, das offizielle Radioprogramm des Iran in deutscher Sprache zu verfolgen. Dort wird neben der täglichen Koranlesung mehr über die Saudis als über die „Zionisten“ hergezogen. Yazd
Neben der militärischen Vormachtstellung in der Region hat der Konflikt auch wirtschaftliche und religiöse Wurzeln. In der Region hängt das Einkommen der Staaten und der Machterhalt der herrschenden Kreise von den Einnahmen aus dem Verkauf von Erdöl und Erdgas ab. Bei einem zu niedrigen Preis werden die Staatshaushalte defizitär und das Wohlfahrtsprogramm für die Bevölkerung muss auf mittlere Sicht reduziert werden. Diese Gefahr wird in den nächsten Wachsen, da in den arabischen Ländern die Geburtenraten sehr hoch sind und im Iran die Bevölkerung sehr jung ist (bei niedrigerer Geburtenrate).

IsfahanMit seinen gigantischen Barreserven hat Saudi-Arabien im letzten Jahr versucht, über die Manipulation des Öl-Preises, die Kontrolle über den Markt zu behalten. Dabei ging es vor allem darum die amerikanische Frakingblase platzen zu lassen. Yazd

Die religiöse Frontstellung zwischen Saudi-Arabien und dem Iran zieht sich entlang der Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten. Saudi-Arabien mit den religiösen Heiligtümern von Mekka und Medina sieht sich als dessen Schutzmacht. Dem Entgegen steht der Iran als weltweit größtes schiitisches Land. Der Iran unterstützt Schiiten in der Welt. Als Beispiel sei die Hisbolla im Libanon (eine Ausgründung der iranischen Revolutionsgarden), die Schiiten im Jemen oder im Irak genannt. Die iranische Armee schützt aktiv die Schiiten im Irak vor dem IS.
YazdAuf der anderen Seite betreibt Riad eine Einkesselungspolitik gegenüber dem Iran. Das Eingreifen in den jemenitischen Bürgerkrieg gegen die dortigen Schiiten richtet sich ebenso gegen den Iran, es wird versucht einen dritten Stellvertreterkrieg neben dem Irak und dem Ölpreis zu eröffnen. Für das Eingreifen im Jemen hat sich Saudi-Arabien, der Unterstützung der iranischen Nachbarn Turkmenistan, Türkei und Pakistan versichert. Mit Turkmenistan und Pakistan besteht seit langem militärische Zusammenarbeit, so haben die Saudis maßgeblich die Pakistanische Atombombe finanziert und könnten auf diesem Weg sich wahrscheinlich auch eine Bombe kaufen. Die Unterstützung durch die Türkei ist neu und wurde durch ein Investitionsabkommen zur Ankurbelung der türkischen Wirtschaft erkauft. Yazd
P.S.: Dies ist Teil 1 aus meiner Reihe über den Atomdeal und seine Folgen.