Endlich wachst zusammen, was zusammengehört…

Angesichts der einschneidenden Ereignisse, die dem Iran, durch die Einigung mit „dem Westen“, bevorstehen, habe ich begonnen meine Gedanken zusammen zuschreiben:
Quds-Tag, Isfahan
Tanja fasst in ihren Kommentar zu meinem ersten Text über die Atomverhandlung die bisherige geopolitische Lage gut, jedoch etwas unausgewogen zusammen. Doch was hat sich geändert, dass es jetzt zu einer Einigung kommt?

Quds-Tag, Isfahan

Neben der Bedrohung durch Saudi-Arabien, gehen vom Iran auch immer wieder Aggressionen gegen Israel aus. Wie ernstzunehmen diese sind ist schwer zu beurteilen, bei konservativen Kreisen in der iranischen Bevölkerung sind diese sehr populär.

Quds-Tag, Isfahan
Iranische Mittelstreckenraketen können Israel erreichen. Jedoch käme ein Angriff auf Israel einem Selbstmord gleich. Das Israel in zwischen über ausreichend Atomwaffen fähige U-Boote aus deutscher Produktion verfügt.
Quds-Tag, Isfahan
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sprach von einem Fehler mit historischen Ausmaßen, und meinte damit den Atomdeal und nicht die U-Boote.

Quds-Tag, Isfahan
Aktuell hat Israel andere Probleme, da die Hamas einen Spionagedelphin gefangen genommen hat.

Quds-Tag, Isfahan
Neben der Sicherheit Israels ist das Wachstum der Wirtschaft einer der Grundpfeiler der deutschen und amerikanischen Außenpolitik. Da im Iran seit der Revolution wenig invertiert wurde, ergeben sich großartige Möglichkeiten für Investoren. Dabei ist natürlich eine Öffnung des iranischen Marktes elementar und wird sicher ein Ergebnis der weiteren Verhandlungen sein.

Quds-Tag, Isfahan
Neben der Möglichkeiten für die Wirtschaft hat der Iran auch die größten Erdgasvorräte der Erde. Durch eine Pipeline könnte sich Europa von der energiepolitischen Abhängigkeit zu Russland lösen, die unter Merkel weniger populär ist, als sie unter Schröder war.
Quds-Tag, Isfahan
Quds-Tag, Isfahan
Neben einer Integration des iranischen Erdgas und Erdöl in die europäischen Netze wäre auch eine verstärkte Annäherung an China und Russland zum Beispiel durch die Aufnahme in den neuen Ostblock, in die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit möglich. Quds-Tag, Isfahan
Mich hat erstaunt, dass es zwischen dem Iran und den USA viele Ähnlichkeiten gibt. In beiden Ländern sind die Menschen sehr gastfreundlich. Es gibt deutlich mehr religiöse Menschen in den USA und im Iran als in Norddeutschland. In beiden Ländern ist es wichtig zu zeigen, was man hat und entsprechend dicke, neue Autos zu fahren. Beide Länder sind Autonationen mit günstigem Benzin. Beide Länder bezeichnen sich selbst als Republik und Demokratie, obwohl es einen starken Führerkult gibt. Es gibt viele reiche und sehr viele arme Menschen und die herrschende Klasse hat wenig Kontakt zu den Menschen. Beide Länder müssten sich sehr gut verstehen.

 

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Ein Kommentar zu “Endlich wachst zusammen, was zusammengehört…

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