Norditalien

Italien ist schön. Es regnet nicht mehr und ist ca. 30 °C warm. Meistens fahre ich möglichst früh (8:30 Uhr) los und mache eine lange Mittagspause von ca. drei bis vier Stunden. Ich fahre echt ungern in der Mittagswärme.
Po
Über die Flüsse in der Po-Ebene führen imposante Brücken. Von der Po-Ebene hatte ich gelesen, dass es dort sehr viele Mücken gibt. Das stimmt! Sobald man Abends anhält kommen die Viecher. Zelt aufbauen, rein kriechen und der Mückbelagerung aus dem geschützten Innenzelt zusehen. Mücken sind dämmerungsaktiv. Wenn man jedoch an einem Sportplatz zeltet, an dem die ganze Nacht das Flutlicht brennt, herrscht die ganze Nacht Dämmerung.
Recco
Von Mailand bin ich zusammen mit Markus nach Genua gefahren. Vor Genua haben wir uns getrennt. Ich wollte vor der Stadt zelten und es in die Jugendherberge in der Stadt. Auf meiner Karte waren zwischen der Passhöhe und der Stadt ca. 20 KM Straße eingezeichnet. An dieser Straße wollte ich zelten. Nach der Passhöhe ging es zügig hinunter und nach wenigen Kilometern war ich mitten in der Stadt. Nun hatte ich mehrere Möglichkeiten. Wieder zurückfahren, vor dem Pass konnte man gut Zelten, in die Jugendherberge gehen, den nächsten Campingplatz ansteuern oder einfach weiterfahren, die Stadt wird schon irgendwann zu Ende sein. Als ich in Genua nach dem Weg zum nächsten Campingplatz fragte wurde ich erst mal auf Bier und Pizza eingeladen. Mir wurde erzählt, dass ich auch am Strand schlafen könnte. Inzwischen war es dunkel. Also machte ich mich auf den Weg die Stadt zu verlassen. Nach 15 KM passierte ich den Campingplatz. Ich hatte noch genug Energie und ich wollte am Strand schlafen. Einen Schlafplatz am Strand fand ich nicht. Die wenigen Standabschnitte waren voller Touristen, die meiste Strecke war Steilküste. So summierten sich die Höhenmeter und Kilometer. Nachdem die Uhr Eins geschlagen hatte, suchte ich mir eine ruhige Stelle am Rand eines Parkplatzes und legte mich schlafen. Da in der Straße auch die Carabieri ihre Station hatten wollte ich keine Strafe riskieren und stellte meinen Wecker auf 5:30 Uhr. Am nächsten Morgen war ich dem entsprechend früh unterwegs. Die aufgehende Sonne tauchte alles in sehr schöne Farben. Auf diesem Wege bin ich sehr schnell von Genua nach Pisa gekommen.
Toskana
Pisa und die Toskana sind so wie ich es mir vorgestellt habe. Der Turm ist wirklich schief. Die Toskana ist hügelig mit Wald und Feldern bestanden und sehr schön anzuschauen. Alte Häuser und Städte runden das Bild ab. Ich werde mir recht wenig angucken, da es mir zu warm ist. Zu einer anderen Jahreszeit werde ich sicher mal wieder kommen. Angeguckt habe ich mir neben Pisa auch Volterra, von hieraus geht es nach Livorno.
Toskana

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