Tag eins und zwei – Kims Fahrrad fängt Feuer.

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Typisch deutsch, wenn man für über ein Jahr auf Radtour geht, startet man Montag morgens um 10 Uhr. Es nieselt leicht. Ich habe meine Regenjacke weit unten in der Tasche verstaut. Meine Hoffnung ist, dass wenn die Regenjacke unerreichbar ist, es nicht regnen wird. Doch in Ahrensburg nach nur 3 km ist es soweit, wir halten an und ich krame meine Regenjacke hervor.
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Dort spricht uns eine Frau an: „So viel Gepäck! Wo wollt ihr den hin?“ Ich: „ Zusammen wollen wir nach Frankreich, ich fahre dann noch weiter nach China. Kim muss dann wieder arbeiten.“ Frau: „Also fahrt ihr gemeinsam zum Flughafen.“ Ich: „Äh, nein, ich möchte auf dem Landweg nach China.“ Frau: „Geht das denn?“ Anschließend haben wir noch etwas über meine Route gesprochen.
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In Hamburg bestaunen und fotografieren wir das Radhaus. Dort werden wir angesprochen: „120 Jahre alt“. Ich gucke den Herrn an. Er grinst und ergänzt: „Nicht ich, das Rathaus“.

Durch den alten Elbtunnel und den Hafen gelangen wir ins Alte Land. Das Alte Land erstreckt sich vom AKW Stade bis zum Kohlekraftwerk Morburg. Es gibt sicher bessere Beschreibungen für diese idyllische Obstanbauregion, die sich hervorragend zum Radeln eignet.

In Stade ist uns am Dienstag etwas Erstaunliches passiert. Kims Fahrrad stand in unserer Frühstückspause in der Sonner. Auf dem Gepäckträger war seine Wasserflasche befestigt. Die Sonnenstrahlen haben mit der Wasserflasche als Lupe ein Loch in Kims Radtaschen gebrannt. Aufgefallen ist es uns erst als Rauch aufstieg. – Hätten wir es nicht selbst gesehen, würden wir es nicht glauben!

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PS: Hier könnt ihr sehen wo die Bilder entstanden sind.
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Ein Kommentar zu “Tag eins und zwei – Kims Fahrrad fängt Feuer.

  1. Ich wünsche von Herzen und aufrichtig einen tollen Start und versuche die Reise ab und zu virtuell zu verfolgen. Passt auf Euch auf, nehmt die Eindrücke mit und verankert sie fest im Herzen. Umso mehr es sein werden, umso länger wirst du damit verbringen, sie zu verarbeiten. Sprich, auch wenn die Reise vorbei ist – geht es innerlich auf eine tolle Reise. Wenn auch manchmal schmerzvoll, denn auf deinen Wegen wird nicht nur die Sonne scheinen 😉

    Eine Reise kann dein Leben verändern und deshalb wünsche ich Euch, dass ihr im Herzen, im Kopf und körperlich bereit dafür seit, diese Veränderung zu zulassen.

    Alles Gute aus Griechenland,
    Alexandros Tsachouridis
    http://www.bike4peace.eu

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